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Mall-Umwelt-Lexikon

Mit dem Umwelt-Lexikon erklärt Mall Ihnen Begriffe aus den Produktbereichen Regenwasserbewirtschaftung, Abscheider, Kleinkläranlagen und Neue Energien.

18 Begriff(e)
  • Saugsonde

    An mehreren Punkten im Lager werden so genannte Saugsonden installiert, die über ein Vor- und Rückluftschlauchsystem mit dem Vakuumsystem verbunden sind. Silos haben gelegentlich ein solches Schneckengetriebe, das eine Saugweiche mit Pellets von oben bedient. Diese Schnecke kann vom Kessel her in Intervallen gesteuert werden. Sie verhindert, dass es zur Brückenbildung im darüber liegenden Behälter kommt. Bei der Entnahme von unten können durch das Fließverhalten der Pellets Störungen und Restvolumina entstehen. Auch Brücken- und Schlotbildung wird hin und wieder beobachtet. Um dies zu vermeiden, gibt es verschiedene Hilfssysteme wie zum Beispiel:

    • Rührfinger am Saugrohr unten
    • kleine Schnecke an der Übergabe zum Saugrohr (Dosierung)
    • Rüttelmotoren am Entnahmetrichter
  • Saugsystem

    Das Saugsystem bietet eine Möglichkeit der Austragung von Pellets aus dem Lagerraum in das Heizsystem.

  • SBR

    Moderne Form des Belebungsverfahrens. Die Reinigung erfolgt nicht im Durchlauf durch eine Anlage, sondern portionsweise. Durch eine elektronische Steuerung werden den SBR-Reaktor zyklisch zeitversetzt verschiedene Funktionen zugewiesen. Immer werden eine Füll-, Behandlungs-, eine Absatz und eine Abzugsphase gefahren. Die Behandlungsphase kann noch in Phasen zur Nitrifikation, Denitrifikation, Phosphorelimination untergliedert werden. Moderne Anlagen registrieren die aktuelle Belastung und passen die Phasen automatisch an. SBR eignet sich damit besonders gut für Kleinkläranlagen. Durch preiswerte Elektronikbauteile ist das SBR-Verfahren in der jüngeren Vergangenheit auch wirtschaftlich interessant geworden. Es werden weniger Bauteile in den Becken benötigt. Dafür ist die elektronische Ausrüstung aufwendiger.

  • Schmutzwasser

    Häusliches Abwasser aus Toiletten (Fäkal- oder Schwarzwasser), Sanitäreinrichtungen, Küchen und Waschmaschinen (Wasch- oder Grauwasser) und Abwasser aus Betrieben, das in die öffentliche Kanalisation abgeleitet wird (gewerbliches oder industrielles Abwasser).
    Als Schmutzwasser gelten auch die aus Anlagen zum Behandeln, Lagern und Ablagern von Abfällen austretenden und gesammelten Flüssigkeiten.

  • Schneckensystem

    Die Austragung der Pellets mittels einer Förderschnecke ist die am meisten verbreitete Form der Fördersysteme. Hierbei sollten qualitativ hochwertige Pellets verwendet werden, da ein zu hoher Anteil an Feinanteilen die Förderschnecke verstopfen kann.

  • Schwarzwasser

    Schwarzwasser ist in der Siedlungswasserwirtschaft laut ISO 6107-7:1997 häusliches Abwasser ohne Grauwasser mit fäkalen Feststoffen.

    Als Schwarzwasser wird demnach das Abwasser aus Toiletten bezeichnet. Die Bezeichnungen Schwarz- und Grauwasser wurden eingeführt, um unterschiedliche mögliche Wasserkreisläufe in Gebäuden zu benennen. Verschiedene Projekte laufen, um diese Abwässer, die jeweils unterschiedliche Verunreinigungen enthalten, getrennt zu sammeln und im Gebäude selbst oder auf der Ebene der Siedlung wiederaufzubereiten. Wenn eine Urinseparation mit Trenntoiletten vorgenommen wird, wird das Schwarzwasser teilweise noch weiter in Gelb- und in Braunwasser unterschieden.

  • Sedimentation

    Sedimentierung bzw. Sedimentation ist das Ablagern / Absetzen von Teilchen aus Flüssigkeiten oder Gasen unter dem Einfluss der Schwerkraft und anderen Kräften, wie zum Beispiel der Zentrifugalkraft („Fliehkraft“) in einer Zentrifuge. Bildet sich zuunterst eine Schicht von Schwebstoffen, so nennt man diesen Bodensatz Sediment.

  • Sickersaft

    Sickersaft ist eine wässrige Lösung vonSilageinhaltsstoffen und entsteht, wenn Niederschlagswasser in Flachsilos ohne Überdachung während der Lager- und Entnahmeperiode durch den Silagestapel dringt und sich mit organischen Stoffen anreichert. Hinsichtlich der Umweltrelevanz darf der aggressive Sickersaft nicht in Oberflächengewässer gelangen. Silierung eignet sich auch als Konservierungsmethode für nachwachsende Rohstoffe, die als Energiequelle in Biogasanlagen dienen.

  • Silage

    Silage ist ein unter Luftabschluss durch Milchsäuregärung haltbar gemachtes Nutztierfutter oder Gärsubstrat aus nachwachsendem Rohstoff für Biogasanlagen. Bei der Silierung, Lagerung und Entnahme kann sowohl Gärsaft, Sickersaft und durch Silage verunreinigtes Niederschlagswasser auftreten.

  • Silage-Sickersaft

    Silage-Sickersaft ist die während der Lagerung von Gärfutter durch Zellaufschluss oder Pressdruck entstehende säurehaltige Flüssigkeit. Sie besteht aus einem Gemisch von Haftwasser, Zellsaft sowie etwaigem Niederschlagswasser [VaUwS Entwurf 2011].

  • Siphon

    S-förmige Biegung oder ständig getauchter Leitungsabschnitt als Geruchsverschluss von Wasser- oder Abwasserleitungen.

  • SLR

    Schichtladerohr: Ermöglicht die Einbringung des Wassers im Beladekreis in Schichten im Speicher mit gleichem Temperaturniveau.

  • Solarertrag

    Unter dem Begriff Solarertrag versteht man die nutzbare solare Wärme, die nach dem Abzug der thermischen Verluste der Solaranlage als Wärme genutzt werden kann. Die Höhe des Solarertrages ist unter anderem von der Ausrichtung der Kollektoren abhängig, wobei sich ein besonders hoher Ertrag ergibt, wenn diese in südliche Richtung zeigen.

  • Solarkollektoren

    Ein Solarkollektor oder auch Sonnenkollektor ist eine Vorrichtung zur Sammlung der im Sonnenlicht enthaltenen Energie. Traditionell steht die Bezeichnung für einen thermischen Solarkollektor, der mit der "eingefangenen" Sonnenenergie ein Übertragungsmedium wie Heizwasser aufheizt, wobei nahezu das gesamte Strahlungsspektrum des Sonnenlichtes in thermischen Solaranlagen mit relativ hohem Wirkungsgrad ausgenutzt wird.

  • Speicherkapazität

    Die Speicherkapazität hängt linear mit dem Speichervolumen zusammen; die weitere bestimmende Größe ist die Temperaturdifferenz.

  • Speichermedium

    Ein Speichermedium ist ein Stoff oder ein Objekt zum Speichern von z. B. Energie zum Zwecke der späteren Nutzung.

  • SPS-Steuerung

    Speicher-Programmierbare-Steuerung zur Ausführung der mechanischen Abläufe des Entnahmesystems.

  • Substrat
    • Bezeichnet in der Chemie einen Stoff mit bestimmten physikalischen, chemischen oder biologischen Eigenschaften, beispielsweise den Ausgangsstoff einer chemischen Reaktion: Edukt.
    • Bezeichnet in der Regenwasserbehandlung ein Filtermaterial, welches neben der mechanischen Filterwirkung eine Adsorptionswirkung (Fixierung von gelösten Stoffen) aufweist.
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