Bei Anlagen zur Behandlung von Niederschlagswasser vor der Einleitung in eine unterirdische Versickerungsanlage gemäß DWA-A 138-1, Abs. 5.2.3.3 (Tab. 7), sind abhängig von der Beurteilung der Verschmutzung der Sammelflächen Nachweise der Schadstoffreduktion für die Parameter „AFS 63“ und „gelöste Stoffe“ zu erbringen. Mit dieser Anlage lassen sich objektspezifische
Bemessungen auch für Mischflächen durchführen. Durch die kombinierte Verfahrensweise der optimierten Sedimentation und der Passage der Adsorptionsfilteranlage kann sie nachweislich die hohen Anforderungen für die Einleitung ins Grundwasser erfüllen.
Die Funktionsweise der Anlage basiert auf einem zweistufigen Behandlungs- und Funktionsprinzip. Das Regenwasser wird durch die Zulaufkonstruktion gezielt beruhigt und durchströmt, um die funktionalen Einbauten zur optimalen Sedimentation zu gewährleisten. Die vorgesehene Oberflächenbeschickung stellt die Abscheidung von partikulär gebundenen Schadstoffen nach DWA-A 138-1 sicher.
Das eingesetzte Verfahren kombiniert das Verfahren der Sedimentation mit dem Verfahren der Filtration bzw. Adsorption. Wo die Sedimentation in Bezug auf die Abtrennung von AFS63 erfüllt ist, reinigt gleichzeitig der Filter ausschließlich gelöste Stoffe.
Das Verfahren erfordert einen geringen Höhenunterschied zwischen Zu- und Ablauf. Dadurch wird ein wirtschaftlicher Betrieb bei gleichzeitig hoher Reinigungs- und Prozessleistung ermöglicht.
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