Mall-Umwelt-Lexikon für Regenwasser, Abscheider und Holzpellets

Mit dem Umwelt-Lexikon erklären wir Ihnen Begriffe aus den Produktbereichen Regenwasserbewirtschaftung, Abscheider, Kleinkläranlagen und Neue Energien.

20 Begriffe
 

VDI

Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) ist die größte Vereinigung von Ingenieuren und Naturwissenschaftlern in Deutschland. Der 1856 gegründete technisch-wissenschaftliche Verein vertritt ihre Interessen in Politik und Gesellschaft. Darüber hinaus leisten Fachgremien des VDI technisch-wissenschaftliche Arbeit bei Normierungen und über Beteiligungsgesellschaften als Projektträger öffentlicher Forschungsförderung.

Versickerung

Als Versickerung wird in der Wassertechnik das Einbringen von Niederschlagswasser (Regenwasser, Schnee) über technische Versickerungsanlagen in den Untergrund bezeichnet.

Volumenausgleich

Bei einer Überhitzung einer thermischen Solaranlage erfolgt über ein Membran-Ausdehnungsgefäß (MAG) der notwendige Druck- und Volumenausgleich und ist damit Voraussetzung der "Eigensicherheit" der Anlage nach DIN 4757 T1.

Volumenstrom

Volumenstrom (Q)

Unter einem Volumenstrom versteht man das Volumen eines Mediums, das sich innerhalb einer Zeiteinheit durch einen Querschnitt bewegt.
Q = v x A (Volumenstrom = Fließgeschwindigkeit x Querschnittsfläche).

Vorentlastung

Eine Vorentlastung entlastet eine Reinigungsanlage vor dem Zulauf. Es wird dafür gesorgt, dass nicht mehr Wasser in die Anlage kommen kann, als diese bestimmungsgemäß reinigen kann. Überschüssiges Wasser wird durch die Entlastungsleitung an der Anlage vorbei geleitet. Eine Vorentlastung besteht in der Regel aus einer Drossel, einem Trennbauwerk und einer Entlastungsleitung.

Vorflut

Mit Vorfluter wird in der Hydrologie jegliche Art von Gerinne, zum Beispiel Gewässer und Bodendränagen, bezeichnet, in denen Wasser in Form von Abwasser, Regenwasser oder Dränagewasser in ein Gewässer abfließen kann. Natürliche Vorfluter sind offene Fließ-gewässer, die Wasser aus anderen Gewäs-sern, aus Grundwasserkörpern oder Abfluss-Systemen aufnehmen und ableiten.

Wärmerückgewinnung

Rückgewinnung von Wärmeenergie, ohne dabei einen Massenaustausch der Medien zu erzielen, z. B. Luft-Wärmetauscher: Frischluft wird von der abgeführten Raumluft aufgewärmt, ohne sich dabei mit ihr zu vermischen.

Wärmetauscher

Wärmetauscher bestehen aus einem Primärkreislauf, mit dem sie thermische Energie aus der Umwelt, also der warmen Umgebungsluft, aufnehmen und einem Sekundärkreislauf zuführen, in dem die aufgenommene Energie beispielsweise zur Unterstützung des Heizungssystems an das den Kreislauf umgebende Brauchwasser abgegeben wird.

Wärmeträgerflüssigkeit

Wärmeträgerflüssigkeiten sind Flüssigkeiten, die für den Wärmetransport verwendet werden. Sie sind ein zentraler Bestandteil von Solarwärmeanlagen. Diese Solarflüssigkeit ist meist ein Gemisch aus Wasser und Propylenglykol als Wärmeträger, die den Kollektor durchfließt und die aufgenommene Sonnenwärme über den Wärmetauscher an das Brauchwasser abgibt. Sie muss frostsicher, verdampfungssicher und biologisch abbaubar sein und darf nach DIN 4757 T1 weder giftig, ätzend oder reizend sein.

Waldrestholz

Die nach dem Schlagabraum oder der Rodung auf der Fläche belassenen Reste von Biomasse setzen sich überwiegend aus Baumkronen, Ästen und nicht verkaufbaren Stammteilen zusammen. Diese Reste werden Waldrestholz genannt. Daneben gehören aber auch an den Zweigen verbliebene Blätter, insbesondere die Nadeln bei Nadelbäumen, und die bei der Rodung verbliebenen Wurzelteller dazu. Die Holzmenge entspricht bei Nadelholz 5-10, bei Laubholz 12-15 Prozent des Gesamtertrags.