Gewässerschutz im urbanen Regenwassermanagement

Starkregen in unseren Städten - wohin mit dem Wasser?

15.06.2016

Weitere Infos: Pressemitteilung und Fotos

Zunehmende Versiegelung und häufigere Starkregenereignisse zwingen zum Umdenken: Die altbewährten Entwässerungssysteme werden durch die in kürzester Zeit stark anschwellenden Niederschlagsmengen überlastet. Zugleich ist abzusehen, dass durch längere Hitzeperioden und geringer werdenden Niederschlag im Sommer sowohl private Verbraucher als auch die Landwirtschaft ihren Verbrauch steigern bzw. ihre Bewässerungskapazitäten ausbauen werden. Die österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) und die Universität für Bodenkultur (BOKU) warnen in einer aktuellen Studie, dass es in Österreich durch extreme Wetterlagen, demografische Veränderungen, steigenden Verbrauch im privaten Bereich sowie in der landwirtschaftlichen Nutzung zu Engpässen in der Wasserversorgung kommen könnte. Deshalb setzt die wasserorientierte Stadtplanung auf eine dezentrale Regenwasserbewirtschaftung, die die Versiegelung neuer Flächen stoppt, Abwasserkanäle entlastet, Kosten senkt, Trinkwasservorräte schont und das Grundwasser vor Umweltgiften schützt.
Die dezentrale Regenwasserbewirtschaftung als Gebot der Stunde war auch das zentrale Thema einer Medienveranstaltung mit rund 15 Fachjournalisten der Wasserwirtschaft aus Deutschland und Österreich. Bei der Veranstaltung der Mall GmbH legten international anerkannte Experten der Siedlungswasserwirtschaft wie Frau Dipl.-Ing. Dr. Roza Allabashi von der BOKU Wien und der Regenwasserexperte und Sachverständige Klaus W. König aus Überlingen konkrete Vorschläge zum Umgang mit der Starkregenproblematik in Zeiten des Klimawandels vor.

Belegexemplar an:

Mall GmbH
Markus Böll
Hüfinger Straße 39-45
78166 Donaueschingen
Deutschland

Downloads

Bilddaten hier herunterladen
Pressemitteilung hier herunterladen