Dieses Programm unterstützt
Sie bei der Berechnung der
Nenngröße für NEUTRA Leicht- flüssigkeitsabscheider Klasse I
und II.

Die Nenngröße ist ein Kennwert für die hydraulische Bemessung und Größenbezeichnung einer Abscheideranlage.

Sofern von der zuständigen Behörde keine andere Bemessung gefordert oder anerkannt wird, ist die Nenngröße einer Abscheideranlage nach folgender Formel zu berechnen:

NS = (Qr+ fx · Qs) · fd · ff

Dabei ist:
NS: Nenngröße des Abscheiders
Qr:
max. Regenabfluss in l/s
Qs:
max. Schmutzwasser in l/s
fd: Dichte der Leichtflüssigkeit
ff: FAME-Faktor (Biodiesel)
fx: Erschwernisfaktor in Abhängigkeit von der Art des Abflusses 

Folgende Nenngrößen sind erhältlich: 3, 6, 10, 15, 20, 30, 40, 50, 65, 80, 100

Größere Anlagen in Parallelanordnung möglich!

Werden Regen- und Schmutzwasser von Freiflächen in einen gemeinsamen Abscheider geleitet, und ist ein gleichzeitiger Anfall nicht zu erwarten, so kann die Bemessung für Regen- und Schmutzwasser getrennt erfolgen. Hier ist dann die größere, sich ergebende Nenngröße für die Wahl des Abscheiders maßgebend.

 
NEUTRA-Bemessungsprogramm

EN 858-2/DIN 1999-100
zur Ermittlung der Nenngröße für
Leichtflüssigkeitsabscheider der Klasse I und II
Klasse II (Benzinabscheider)
Klasse I (Koaleszenzabscheider)

Berechnung des Regenabflusses (Qr)
Der Regenabfluss Qr wird ermittelt aus der Regenspende r, der Niederschlagsfläche A und dem Abflussbeiwert ψ = 1.
Qr = r · A · ψ

Regenspende r
Die örtliche maßgebende Regenspende r wird von der zuständigen Behörde festgelegt und kann dort erfragt werden. Wählen Sie aus den Annahmen für unterschiedliche Regionen (typische Mittelwerte):
 l/(s · m2)

Oder geben Sie den ermittelten Wert ein:
 l/(s · m2)


Niederschlagsfläche A
Als Niederschlagsfläche A sind alle nicht überdachten Teilflächen eines Grundstücks / Betriebsgeländes zu erfassen, auf denen mineralische Leichtflüssigkeiten durch Tropfverlust, Fahrzeugreinigung, Instandhaltung, Wartung etc. anfallen und mit Regenwasser abfließen. Diese Flächen sind durch bauliche Maßnahmen (z. B. Gefälle) einzugrenzen.

Betankungsflächen:  m2
Hofflächen  m2
Instandhaltungs- und Waschplätze  m2
Lager-, Abstell-, Schrottplätze  m2
Abstellflächen für beschädigte/Unfallfahrzeuge  m2
Arbeitsgruben, Hebenbühnen (im Freien)  m2
Sonderflächen  m2
   m2
Summe Niederschlagsfläche 0 m2

Gleichzeitiger Anfall von Regen- und Schmutzwasser

 
   

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